Häufig gestellte Fragen

PC tauschen und Studiosoftware auf neuen PC kopieren/installieren
Betrieb der Software mit einem eingeschränkten Benutzerkonto
Fehlermeldungen allgemein
Fehlerhafte Com-Schnittstelle
Fehler beim Einlesen der Magnetkarte

Wie kann ich die TANtec Software unter einem eingeschränkten Benutzerkonto laufen lassen?

Wenn die TANtec Software mit Anmeldung an ein eingeschränktes Benutzerkonto ausgeführt wird, funktioniert sie nicht mehr, weil sie geänderte Dateien nicht mehr abspeichern und überschreiben kann. Daher müssen dem eingeschränkten Benutzerkonto die vollen Zugriffsrechte für das Studioverzeichnis gegeben werden. Zu diesem Zweck existiert das Befehlszeilenprogramm "cacls", mit dem Administratoren Verzeichnisse für Benutzer sperren und freigeben können.

Beispiel:

Gegeben sei ein eingeschränktes Benutzerkonto mit Namen "TANtec Sonnen" im Studio mit der Studionummer "1007".  Das Studioverzeichnis hat damit entweder den Namen "c:\TANtec\tt_1007", oder bei Systemen mit einem Update auf die Version 4.0 "c:\TANtec_4\tt_1007". Für die Änderung ist ein Administratorkonto aktiv und das eingeschränkte Konto wurde vollständig abgemeldet.

Für die Eingabe der Befehlszeile sollte die Eingabeaufforderung unter [Start] -> [Programme] -> [Zubehör] -> [Eingabeaufforderung] aufgerufen werden, damit die Ausgaben der Kommandozeile kontrolliert werden können. Mit dem Befehl

                            cacls c:\TANtec\tt_1007 /t /e /g "TANtec Sonnen":F


    kann das Studioverzeichnis nun für die Benutzung durch das eingeschränkte Konto frei gegeben werden. Der Befehl sollte sorgfältig und richtig eingegeben werden und zeigt nach der Bestätigung durch die Eingabetaste die Änderung der vorhandenen Unterverzeichnisse und Dateien an. Wenn keine Liste freigegebener Verzeichnisse und Dateien durchläuft, stimmt etwas mit der Eingabe nicht und die folgende Syntax sollte überprüft werden, ansonsten kann das Studioverzeichnis jetzt von der Software benutzt werden.

Syntax: Auf den Befehl "cacls" folgt mit einem Leerzeichen getrennt das Verzeichnis, für das die Zugriffsrechte geändert werden sollen, hier "c:\TANtec\tt_1007". Die Parameter "/t" "/e" und "/g" werden ebenfalls durch Leerzeichen getrennt eingegeben. Der Name "TANtec Sonnen" des eingeschränkten Benutzerkontos muss in Anführungszeichen eingeschlossen sein, da er ein Leerzeichen enthält. Unmittelbar an den Namen anschließend folgt ":F" zur Freigabe des Vollzugriffs auf dieses Verzeichnis.

Anmerkung: Da die Software abwärtskompatibel bis Windows 98 sein soll, wurde auf eine Verwaltung der Zugriffsrechte durch die Software verzichtet, da diese erst ab Windows 2000 möglich ist.

Das TANtec-System hat eine Fehlermeldung angezeigt und funktioniert nicht richtig. Was sollen wir jetzt tun?

Das können wir leider nicht sagen, bevor wir den genauen Text der Fehlermeldung wissen. Es gibt hunderte von Möglichkeiten für eine Fehlermeldung und manchmal müssen wir den genauen Text der Meldung in der Software suchen, um herauszufinden, was da schief gegangen sein kann. Eine der häufigeren Fehlermeldungen ist "Schwerer Systemfehler bei Datei c:\TANtec\System\Stud_Log.sys". In diesem Fall ist das Systemlog kaputt gegangen (z.B. Fehler beim Abspeichern) und kann einfach gelöscht und neu angelegt werden. Wenn es sich aber z.B. um die "Stud_Prs.sys" mit den ganzen Personendaten handelt, muss die Datei aus dem Backup-Puffer wiederhergestellt werden. Der kleine Unterschied von drei Buchstaben "Prs"/"Log" erfordert also eine komplett unterschiedliche Vorgehensweise bei der Problembehebung.

Problem beheben
Fehlermeldungen nicht einfach wegdrücken, sondern aufmerksam lesen und am besten aufschreiben. Nicht herumbasteln, sondern lieber gleich bei uns nachfragen - das kann viel Zeit und Mühe ersparen. Die Hotline-Nummer ist 0171 - 67 88 1 99, wenn Sie uns auf der Nummer nicht direkt erreichen, bitte etwas abwarten, wir rufen zurück. Mit einer kurzen Problembeschreibung auf dem Anrufbeantworter kann der Anruf möglicherweise auch schon passend vorbereitet werden.

Womit hängt es zusammen, wenn auf einer 2 Wochen alten Kundenkarte "Magnetkarte-Paritätsfehler"erscheint?

Die Kundennummer wird bei der Codierung auf den Magnetstreifen der Kundenkarte geschrieben, also sozusagen "draufmagnetisiert". Wenn der Magnetkartenleser diese Karte einliest, wird diese Codierung mit mehreren Methoden auf Richtigkeit überprüft, wobei in diesem Fall die "Paritätsprüfung" fehl schlug, weitere mögliche Fehler sind "Überlauf" oder "RLC". Beim Automaten gibt es noch die Meldung "Magnetstreifen nicht gefunden", das liegt aber daran, dass die Karte nur falsch herum eingegeben wurde.
Bei einem solchen Schaden wurde die Nummer wieder "wegmagnetisiert", z.B. indem die Karte mit einem Magneten an den Kühlschrank gepappt wurde. Es kann sich aber auch um einen mechanischen Schaden wie Kratzer oder Knicke handeln.

Problem beheben
Zuerst sollte eine neue Magnetkarte vergeben werden, damit der Kunde auf die Sonnenbank kann. Das kann im Personendialog passieren, indem man den Kunden z.B. anhand der aufgedruckten Kartennummer sucht, dann auf den großen rechteckigen "Kartenschalter" drückt, die neue Magnetkarte eingibt und mit [OK] bestätigt. Beim Automaten, bzw. im Verkaufsdialog gibt es auch noch einen Schalter "Karte wechseln", wo man zuerst die alte Nummer und dann die neue Karte oder Nummer eingeben kann. Danach hat der Kunde mit der neuen Magnetkarte wieder Zugriff auf sein altes Besonnungskonto mit den aktuellen Beträgen und Adressdaten.
Wenn die Magnetkarte nur magnetisch beschädigt wurde, ist es möglich, diese Nummer neu zu schreiben. Bei einer Mindestmenge von 30 Karten, die sauber und ohne Aufkleber sein müssen, kostet das 50 Ct. pro Karte, bei einer Lieferzeit zwei bis vier Wochen.

Ich bekomme, wenn ich die Software starte eine Fehlermeldung, daß an der COM-Schnittstelle kein Tantecsystem gefunden wurde. Folglich ist da irgendetwas verkehrt

Die TANtec-Hardware wird über die serielle Schnittstelle mit dem PC verbunden, die sog. "Com-Ports". Damit die Software kontrollieren kann, ob die Hardware auch wirklich angeschlossen und betriebsbereit ist, gibt die Hardware auf einem Pin eine Spannung aus, sobald sie selber mit der Netzspannung verbunden ist. Wenn die Software dann beim Start nicht die richtige Spannung vorfindet, die Hardware also nicht aktiv ist, gibt das System diese Fehlermeldung aus.

Problem beheben
Dieses Problem kann verschiedene Ursachen haben, die alle übeprüft werden müssen: