Kartenkonten

Über diesen Dialog kann aus den vorhandenen Tarifen und Auswertungen
ein "Kartenkonto" zusammengestellt werden - im Beispiel eine "Happy
Hour Karte" mit Bonusaufwertung, eine Abokarte und eine Zehnerkarte.
Ein Kartenkonto entspricht also einem bestimmen Tarifsystem, bzw. einer
bestimmten Gruppe von Kunden und kann einer Magnetkarte zugeordnet
werden. Damit hat das Personal mit den ganzen Einzelheiten des
Tarifsystems nichts zu tun, sondern verkauft einfach nur verschiedene
Arten von Magnetkarten. Dabei ist es auch möglich, einer Magnetkarte
mehrere Konten zuzuweisen, bzw. eine vorhandene Karten durch den
Verkauf eines neuen Kartenkontos wieder aufzuwerten. Um die
vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten zu verdeutlichen, existiert ein Artikel mit Beispielen zu Kartenmodellen.
Name
Der Name des Kartenkontos. Der Name des aktiven Kartenkontos wird bei
der Anmeldung des Kunden im entsprechenden Feld mit dem Kundenkonto in
der obersten Zeile angezeigt.
Schalter mit Id (hier "< 1
>")
Über diesen Schalter ist es möglich, die aktuelle Karte zu kopieren und
dabei eine bestimmte Nummer zu vergeben. Das ist für vernetzte Studios
notwendig, da die Kunden beim Transfer nur das Guthaben und die Nummer
des Kartenkontos mitnehmen, keine Einstellungen des Tarifsystems. Daher
muss sichergestellt werden, dass der Typ des Kartenkontos beim Wechsel
zwischen den Studios übereinstimmt und nicht z.B. aus einer Bonuskarte
eine Abokarte wird.
Tarif
Die Banktarife, die für dieses Kartenkonto gelten. Mit der
Ausklappliste können sowohl Festtarife, als auch Zeittabellen, also
tageszeitabhängige Tarife gewählt werden. Ohne eine Tarifangabe ist die
Karte normalerweise nicht benutzbar, da für die Belegung der Sonnenbank
die Möglichkeit einer Preisberechnung erforderlich ist. Die Option
"Besonnung frei" bildet allerdings eine Ausnahme, da sie ja gerade
angibt, dass kein Preis berechnet werden muss.
Aufwertung
Die Aufwertung schreibt vor, wie ein Verkaufspreis auf die einzelnen
Felder des Kundenkontos umgesetzt
wird. Damit werden gleichzeitig die benutzbaren Felder des Kundenkontos
vorgegeben, da Felder, die nicht aufgewertet werden können, für das
Konto keine Bedeutung haben. Wenn keine Aufwertung angegeben ist,
werden Aufwertung als
"Haben" verbucht.
Rabattkarte
Der Besonnungskarte kann eine Rabattkarte
zugeordnet werden, die bei jeder Besonnung automatisch aufgewertet wird.
Haben, Bonus, Minuten, Besuche, Tage,
Monate, Datum
Bei diesen Feldern handelt es sich um eine "Vorschau" auf das
Kundenkonto, das mit diesem Kartenkonto definiert wird. In diesen
Feldern wird angezeigt, wie der angegebene Preis durch die Aufwertung
auf die entsprechenden Felder des Kundenkontos umgesetzt wird, so dass
die korrekte Funktion der Aufwertung überprüft werden kann. Es handelt
sich also nicht um einen Bestandteil des Kartenkontos und die
angezeigten Einträge können nicht geändert werden. Die Bedeutung
der einzelnen Felder ist bei der Aufwertung
erklärt.
Die
Aufwertung
legt auch die gültigen Einträge fest und alle
Felder, die nicht durch eine Aufwertung belegt sind, werden
ausgeblendet. Im Beispiel sind daher auch nur die beiden Felder "Haben"
und "Bonus" zu sehen.
Preis
Dieses Feld dient zum einen der Überprüfung des Kundenkontos, der
eingegebene Wert wird beim Verkauf aber auch als Preisvorgabe
angezeigt. Bei einer "Stufenaufwertung" ist der Preis
durch die Aufwertung festgelegt und über die Ausklappliste kann unter
den möglichen Verkaufspreisen gewählt werden. Bei einer Karte, die frei
aufwertbar ist, wird
hier keine Ausklappliste, sondern nur eine Eingabe für den Vorgabepreis
angezeigt.
Pfand
Hier kann für jedes Kartenkonto ein Kartenpfand eingetragen werden.
Wenn das Kartenkonto zusammen mit einer Magnetkarte verkauft wird, wird
dieser Eintrag bei der Magnetkarte als Pfand eingetragen. Auf diese Art
kann für unterschiedliche Kartentypen auch ein unterschiedliches Pfand
vorgegeben werden, wenn z.B. ein "VIP-Tarif" mit einer speziellen
"VIP-Gold-Card" verkauft werden soll. Wenn eine Magnetkarte ohne eine
Kontoaufwertung verkauft wird, verwendet das System das Kartenpfand der
aktuellen Studiokonfiguration.
Sperren Tage
Über dieses Feld kann ein Mindestabstand in Tagen zwischen den
Besonnungen vorgegeben werden. Wenn es leer ist, kann die Karte
mehrfach pro Tag benutzt werden, wenn die Zahl "1" eingetragen wird,
kann die Karte nur einmal pro Tag benutzt werden, mit der Zahl "2" nur
jeden zweiten Tag, mit "3" nur jeden dritten Tag und so weiter
(Sperrzeiten von mehr als drei Tagen sind allerdings kaum üblich). Die
Angabe bezeichnet Kalendertage, keine 24-Stunden-Tage, so kann z.B. bei
Sperrzeit "1" die Sonnenbank zweimal in 24 Stunden benutzt werden, wenn
der Kunde am Abend des ersten Tages und am Morgen des nächsten Tages
sonnen geht.
Sperren Stunden
Dieses Feld entspricht "Sperren Tage", nur kann hier der Mindestabstand
in Stunden zwischen den Besonnungen vorgegeben werden. Es ist nicht
möglich, diesen Abstand zu unterschreiten - 24 Stunden bedeuten
wirklich 24 Stunden und wenn ein Kunde am Abend des Ersten Tages da war
und am Morgen des nächsten Tages wieder sonnen will, geht das nicht,
sondern es muss mindestens bis zum Abend gewartet werden.
Die Felder "Sperren Tage" und "Sperren Stunden" können kombiniert
werden (z.B. 1 Tag + 12 Stunden). Sobald jedoch ein Eintrag im Feld
"Sperren Stunden" steht, wird der Mindestabstand strikt nach Stunden
berechnet, nur wenn "Sperren Stunden" leer ist, wird der Abstand in
Kalendertagen berechnet.
Halbe Besonnungszeit nach Tagen
Hier kann die maximal mögliche Besonnungszeit für eine Besonnung auf
die Hälfte der normalerweise möglichen Besonnungszeit begrenzt werden,
wenn der Kunde für eine bestimmte Anzahl von Tagen (z.B. "30") nicht
mehr im Studio war.
Gebühr
Hier kann eine Gebühr angegeben werden, die bei Erstvergabe dieses
Kartentyps an einen Kunden erhoben wird, bzw. bei Verlängerung des
Kontos.
Kartennummern
Das Kartenkonto kann mit einem bestimmten Bereich von
Kartennummern (z.B. von 10000 bis 20000) verknüpft werden. Wenn eine
Karte aus diesem Nummernbereich eingegeben wird, wird für diese Karte
automatisch das entsprechende Kartenkonto angelegt, statt dass eine
Auswahl abgefragt wird. In den Systemeinstellungen
ist es möglich, eine bestimmte Stellenzahl einzustellen, so dass der
Bereich von der Kartennummer getrennt werden kann. Die Kartennummer
"10046" wird mit der Stellenzahl "3" als Karte "046" ausgegeben.
Artikel
Wenn diese Option aktiv ist, wird das Kartenkonto im
Verkaufsdialog angezeigt, ansonsten nur intern verwendet. Das ist z.B.
für "Aktionskarten" nützlich, die gar nicht für den regulären Verkauf
gedacht sind, oder für Karten, die zeitlich begrenzt sind, z.B. eine
Weihnachtskarte, die jedes Jahr vor Weihnachten wieder neu angekreuzt
wird und dann nach Weihnachten nicht mehr verkauft werden darf.
Automatisch verlängern
Diese Optionen beziehen sich auf ein Konto mit Ablaufdatum. Einmal
täglich prüft die Software alle Konten und Konten die ein Ablaufdatum
haben, das kleiner-gleich dem aktuellen Datum ist und für die diese
Option aktiviert ist, werden um 12 Monate "verlängert". Dabei werden
auf das Ablaufdatum "Gültig bis" 12 Monate aufaddiert und diese
Kontoänderung wird dann mit Zahlungsart "Konto_Verlaengern" als Vorgang
abgeglichen, erscheint also in den Logdaten.
Bei Ablauf löschen
Einmal
täglich prüft die Software alle Konten und Konten die ungültig sind und
für die diese Option aktiviert ist, werden gelöscht. Dieser Vorgang
wird als Kontoänderung wird mit Zahlungsart "Konto_Loeschen"
abgeglichen, erscheint also in den
Logdaten.
Zahlung ohne Aufwertung
Diese
Option
ermöglicht
es,
dass
Besonnungen
mit
dem
aktuellen
Kartentarif
ohne
vorhergehende
Aufwertung
durchgeführt
werden
können,
also
ensprechend
einem
registrierten
Barkunden. Dabei handelt es sich um eine zusätzliche
Möglichkeit, so dass
auch weiterhin eine Aufwertung möglich ist, falls der Kunde z.B. einen
Aufwertungsbonus erhalten möchte.
Beachten Sie bitte, dass diese Option nur für Geldkonten mit einem
Minutentarif zulässig ist, da z.B. bei Minutenkonten mit einem Abotarif
kein Preis für die Besonnung berechnet werden kann.
Pfand ist Verkaufspreis der Karte
Diese Option wird
aktiviert, wenn für die Karten kein Pfand genommen wird, sondern die
Karten verkauft werden.
Besonnung frei
Wenn diese Option aktiv ist, können mit diesem Kartentyp Sonnenbänke
eingeschaltet werden, ohne dass eine Aufwertung nötig ist. Im Feld
"Tarif" kann ein "Abotarif" angegeben werden, so dass mit dieser Karte
die Bänke nur für bestimmte maximale Zeiten, oder nur bestimmte Bänke
eingeschaltet werden können.
Nur Personalbedienung
Diese Option ist für Netzwerke mit einem Automaten und mindestens einer
Thekensteuerung gedacht. Bei aktiver Option ist diese Karte für den
Automaten gesperrt und muss vom Personal an der Theke bearbeitet
werden. Das ist z.B. für Abokarten sinnvoll, wenn das Personal anhand
des Kundenfotos überprüfen soll, ob die Karte auch wirklich vom
Karteninhaber benutzt wird.
Fingerabdruck prüfen
Wenn diese Option aktiv ist, muss die Karte über einen Fingerabdruckleser
freigeschaltet werden. Dabei ist zu beachten, dass außerdem
"Fingerabdrücke verwalten" in den Systemeinstellungen aktiviert sein
muss.
Bild zuordnen
Diese Option arbeitet wie ein Schalter, mit dem dieser Karte ein Bild
zugeordnet werden kann. Dieses Bild wird in der Kartenauswahl der
Kundenoberfläche angezeigt, so dass der Kunde z.B. am Automaten die
gewünschte Karte leichter auswählen kann. Wenn diese Option aktiv ist,
wurde der Karte ein Bild zugeordnet und wenn man mit der Maus auf diese
Option zeigt, erscheint ein Tooltip mit dem Namen des Bildes. Um die
Zuordnung zu löschen muss der Auswahl-Dialog, der bei jedem Anklicken
dieser Option erscheint, abgebrochen werden, ohne dass ein Bild
ausgewählt wurde.
Für die Kartenbilder existiert kein Vorgabeverzeichnis, sie sollten
aber nicht im Datenverzeichnis des Studios abgelegt werden, sondern im
Programmverzeichnis, z.B. im Ordner "TANtec/Prg/Ico".
Hauttypen verwalten
Diese Option erzwingt für diesen Kartentyp die Einhaltung der
Hauttypen-Vorgabe, so dass der Kunde die vom Hauttyp vorgegebene
maximale Laufzeit nicht überschreiten kann und vor Benutzung der Karte
ein Hauttyp angegeben werden muss. Weitere Details in der Hauttypen-Verwaltung.
Abovertrag
Eine Karte mit dieser Option soll mit einem Abonnement genutzt werden und
erfordert bei Vergabe das Ausfüllen eines entsprechenden Vertrags. Eine
solche Karte kann nur angelegt werden, wenn bei Vergabe alle
Pflichtfelder des Vertrags ausgefüllt werden. Mit dieser Option wird
also das direkte Ausfüllen des Vertrages erzwungen. Sie kann auch
benutzt werden, wenn für die Nutzung der Karte ein Bankeinzug erlaubt werden soll, so
dass auf jeden Fall die entsprechenden Kontendaten vorliegen.
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