Server Systemeinstellungen
Mit diesem Dialog werden die grundlegenden Systemeinstellungen der
TANtec-Software verwaltet. Er ist in die Globalen Studioeinstellungen
und in die Einstellungen für einzelne Stationen aufgeteilt, wobei man
die Station über die entsprechende Nummer wählen kann. Im Netzwerk
bedeutet das, dass man die Einstellungen einer Station von jeder
anderen Station aus ändern kann, indem man mit der Ausklappliste die
passende Stationnummer auswählt.
Die Globalen Einstellungen gelten für alle Stationen des Studios,
während die Stationseinstellungen die Möglichkeit bieten, die einzelnen
Stationen unterschiedlich zu konfigurieren, z.B. als Automat oder
Thekensteuerung.
Beachten Sie bitte, dass viele
Systemeinstellungen nach einer Änderung nicht direkt übernommen werden,
sondern einen Neustart der Software erfordern. Wenn der Dialog mit [Ok]
geschlossen wird, erscheint eine entsprechenden Abfrage [Weiter]
oder [Neu starten] - hier sollte im Zweifelsfall immer der
Neustart gewählt werden, gegebenenfalls müssen alle Stationen des
Netzwerks neu gestartet werden. Grundsätzlich sind die
Systemeinstellungen für die einmalige Einrichtung bei Installation des
Sonnenstudios gedacht und müssen im laufenden Betrieb normalerweise
nicht geändert werden.
Globale Einstellungen
Studionummer
Zeigt die Nummer des Studios an, mit der TANtec die Kundendaten zu den
Sonnenstudios verwaltet.
Max. Leistung
Mit dieser Einstellung wird die Spitzenlastbegrenzung
des
Sonnenstudios aktiviert. Jeder Wert größer Null wird als Angabe
einer maximal zulässigen Studioleistung angesehen. Diese
Einstellung wird benötigt, wenn die Bereitstellung zusätzlicher
Anschlußleistung durch den Stromversorger unverhältnismäßig
teuer ist. Beachten Sie hierzu auch den betreffenden Abschnitt in
Sonnenbänke.
Die Eingabe der Studioleistung erfolgt in Watt, nicht in
kW!
Max. Aufwertung
Hier kann ein Maximalwert für die Aufwertung vorgegeben werden, da mit
dem vorhandenen Währungsformat bis zu 200000 Euro auf ein Konto
aufgebucht werden können. Damit übermäßig hohe Aufwertungen
verhindert werden können, gibt es die Möglichkeit die
Obergrenze des Kontostands einzustellen. Wenn Haben oder Bonus
einer Magnetkarte die eingestellte Obergrenze erreicht haben (die
Obergrenze gilt also nicht für die Summe von Haben + Bonus),
nimmt das Konto kein Geld mehr an und beendet die Aufwertung mit
einer Fehlermeldung.
Steuersatz
Hier kann eine Vorgabe für den Steuersatz der Artikel eingegeben
werden. Bei Neuanlage eines Artikels wird dieser Steuersatz automatisch
eingetragen und muss nicht über die Ausklappliste in der
Artikelverwaltung eingetragen werden.
Ausschalten
Mit dieser Option wird das Herunterfahren des PCs, bzw. lokalen
Netzwerks an
einem bestimmten Zeitpunkt aktiviert, der im Feld hinter dieser Option
eingegeben werden kann.
Die Anlage schaltet sich nicht aus, so lange eine Magnetkarte
angemeldet, oder ein Bareinwurf vorhanden ist. Die Anlage schaltet ab,
wenn noch Sonnenbänke laufen, da die
Zeit der Sonnenbänke unabhängig von der Zentrale abläuft. Es
ist dann allerdings nicht mehr möglich, die Sonnenbank
freizugeben und das Musiksystem wird zusammen mit der Zentrale
abgeschaltet. Deshalb sollte das automatische Herunterfahren für
eine Zeit eingestellt werden, zu der das Sonnenstudio nicht mehr
benutzt wird.
Karten
maskieren
Hier kann mit den Unterpunkten "ab Position" und "Anzahl Zeichen
zeigen" die Anzeige der Kartennummer eingestellt werden. "ab Position"
ist normalerweise Null, kann aber für Kreditkarten verwendet werden, um
Kennungen vor der Kartennummer zu überspringen. Die Zeichenfolge
"1234500000321" wird z.B. mit Position "8" nur mit dem letzten Teil
"00321" ausgegeben. Die "Anzahl Zeichen" bestimmt die Länge der
Kartennummer, z.B. mit der Länge "4" werden die Karten nur
vierstellig angezeigt, also von Karte "0000" bis Karte "9999", wobei
höhere Zahlen ausgeblendet werden, "1110234" wird also als "0234"
angezeigt. Diese Einstellungsmöglichkeit kann für die Unterscheidung
von Karten nach Nummernbereichen verwendet werden, indem z.B.
festgelegt wird, dass die Stellen bis "9999" für die Kartennummerm und
die Stellen darüber für den Kartentyp verwendet werden. Auf diese Art
kann z.B. eine "VIP-Goldcard" mit der Nummer "10234" als "VIP-Goldcard
0234" angezeigt werden. Außerdem wird auch auf die Stellenzahl
erweitert, so
dass z.B. die Zahl "14" als "0014" angezeigt wird.
Fensterdarstellung
Hier kann eine Thema für die Fensterdarstellung ausgewählt
werden. Alle Dialoge des Programms erhalten dadurch ein anderes Design,
wobei die Funktion unverändert bleibt.
Besonnung
Zurück
Hier wird die Funktion "Zurück" der Studiooberfläche konfiguriert. Mit
"Laufzeit abrechnen" wird ein Teilbetrag vom Kundenkonto abgezogen,
wenn die Besonnung erst nach Start der Sonnenbank rückgängig gemacht
wird. "Alles rückgängig" bucht immer den kompletten Betrag zurück, auch
wenn die Sonnenbank schon länger lief. Um das nicht ausufern zu lassen,
kann mit "Zurück max. Minuten" eine Obergrenze eingegeben werden, bis
zu der eine gestartete Bank zurückgebucht werden kann. Man muß hier
auch beachten, dass der Abzug von Teilbeträgen nur möglich ist, wenn
der Kunde auch ein Geldkonto verwendet und nicht etwa ein Abokonto oder
ein anderes Tarifmodell.
Besonnungen abbuchen
Hier kann eingestellt werden, wie bei der Abbuchung von Besonnungen der
Bonus behandelt werden soll. Ursprünglich wurde der Bonus immer zuerst
abgebucht, daran wurde aber kritisiert, dass der Kunde dann nach kurzer
Zeit nicht mehr erkennen kann, dass ein Bonus vergeben wurde. Besonders
die anteilige Abbuchung zeigt jetzt, dass bei der Besonnung ein Bonus
gegeben wurde.
Geburtstage bearbeiten
Mit dieser Option kann für das Sonnenstudio die automatische
Geburtstagsbearbeitung aktiviert werden.
Fingerabdrücke verwalten
Mit dieser Option kann für das Sonnenstudio die Verwaltung von
Fingerabdrücken aktiviert werden. Zu diesem Zweck wird eine
zusätzliche Datei "Stud_Fng" benötigt, die über das Dateisystem
angelegt werden muss.
Reservierungen
Mit dieser Option wird die Bearbeitung von Reservierungen aktiviert.
-keine Namen anzeigen
Bei dieser Option handelt es sich um einen Unterpunkt zu den
Reservierungen mit dem verhindert werden kann, dass die Namen der
Kunden auf der Studioübersicht angezeigt werden. Statt dessen wird nur
die Kartennummer gezeigt.
Reservierung Warten
Damit beim Bestätigen der Bankreinigung über die Starttaste nicht durch
einen weiteren Tastendruck direkt eine reservierte Besonnung gestartet
wird, kann hier eine Verzögerungszeit in Sekunden eingestellt werden.
Wenn diese Zeit größer Null ist, wird die Besonnung erst nach der
eingestellten Zeit an das Terminal geschickt, so dass ein Tastendruck
direkt nach dem Reinigen keine neue Besonnung auslöst. Eine Zeit größer
15 Sekunden ist nicht zulässig und wird auf 15 Sekunden korrigiert.
Netzwerk lokal, Netzwerk online,
Fernvernetzung
Hier handelt es sich um die Anzeige der aktiven Netzwerkeinstellungen.
Diese Einstellungen können nicht von Hand aktiviert werden, sondern es
ist eine kostenpflichtige Netzwerklizenz erforderlich, um die Optionen
freizugeben. "Netzwerk lokal" bedeutet, dass im lokalen Studio mehrere
Stationen verwendet werden können, "Netzwerk online" ermöglicht die
Fernabfrage über ISDN oder Internet und "Fernvernetzung" verbindet
Sonnenstudios, so dass eine Magnetkarte in allen vernetzten Studios
verwendet werden kann. Die Netzwerklizenz für die Freischaltungen wird
über den Menüpunkt [Optionen] -> [Sonderfunktionen] ->
[Netzwerklizenz] des Servers eingelesen. Erst nach Einlesen der
Netzwerklizenz und einem Neustart der Software werden
netzwerkspezifische Menüpunkte, wie z.B. die Netzwerkkonfiguration
unter [Optionen] -> [Netzwerk] angezeigt.
Mietkauf
Diese Anzeige ist normalerweise nicht sichtbar und wird nur für
Sonnenstudios aktiv, bei denen die Steuerung vermietet oder über
Ratenzahlung verkauft wird. Durch eine "Inkassolizenz" kann hier ein
Ablaufdatum eingestellt werden, ab dem das Kundenfenster nicht mehr
startet und eine "Inkassowarnung" angezeigt wird. Die Inkassolizenz
wird über den Menüpunkt [Optionen] -> [Sonderfunktionen] ->
[Inkassolizenz] eingelesen.
Stationseinstellungen
Sprache
Hier wird aus den vorhandenen Texttabellen der Datei "tt_Texte.sys" die
aktuelle
Sprache ausgewählt. Es werden nur die Programmausgaben geändert,
nicht die Texte der Fenstermasken, so dass nicht das gesamte Programm
auf die neue Sprache umgestellt werden kann. Damit ist die Sprache
zwingend durch die gerade verwendete Softwareversion vorgegeben. Die
Software existiert in den Sprachen Deutsch, Niederländisch, Französisch
und Englisch.
Währung
Hier wird die aktuelle Währung
eingestellt,
wobei
es
sich
allerdings
nur
um
die
Einstellung
der
Ein-/Ausgabe
handelt, da das System intern
immer in Euro rechnet. Für Länder, denen der Eintritt in die Euro-Zone
bevor steht, steht somit eine bewährte Währungsumstellung
schon zur Verfügung.
Speichern
Hier wird das Intervall eingestellt, mit dem geänderte
Daten des Studioprogrammes auf die Festplatte gesichert werden. Es ist
möglich, hier bis auf Null Minuten
hinunterzugehen, womit die Dateien nach jeder Änderung sofort
gesichert werden. Auf diese Art kommt es allerdings zu sehr vielen
Festplattenzugriffen. Mit der Standardeinstellung "1" werden diese
Änderungen
schon besser gepuffert, aber auch fast sofort geschrieben. Für den
normalen Studiobetrieb wäre aber ein
Intervall von 15 Minuten auch völlig ausreichend und es kann ein
Sicherungsintervall bis zu 99 Minuten eingestellt werden.
Bei so langen Speicherzeiten ergibt sich allerdings das Problem, dass
Daten verloren gehen können, falls das System plötzlich ausfällt, z.B.
durch Stromausfall, Aussschalten des PCs oder Programmabsturz.
Backupdateien
Hier wird die Anzahl der Sicherheitskopien eingestellt. Wenn eine
geänderte Datei neu abgespeichert wird, wird die vorhergehende
Version nicht überschrieben, sondern in das Backup-Verzeichnis ("Bck")
verschoben und umbenannt, indem die Endung durch eine Zahl
ersetzt wird. Die Zahl "50" im Beispiel bedeutet also,
dass die 50 letzten Versionen der Dateien im Backup-Verzeichnis
gehalten werden und erst die 51te Datei gelöscht, bzw.
überschrieben wird. Falls durch einen Fehler Teile einer Datei gelöscht
werden und
dieser Fehler nicht sofort auffällt, besteht so die
Möglichkeit, dass im Backup-Puffer noch eine unbeschädigte
Version der Datei vorhanden ist. In Anbetracht des damit erreichten
Sicherheitsgewinns ist es
bedeutungslos, dass dieser Backup-Puffer schnell die Größe
einiger Megabyte erreichen kann, insbesondere, da bei modernen PCs
meistens mehrere hundert Megabyte Festplattenspeicher
zur Verfügung stehen.
Größe
Systemlog
Die Größe des Systemlogs "Stud_Log.sys" wird hier eingestellt. Die
Größe wird in Kilobyte angegeben und die Untergrenze der Dateilänge
liegt bei 10 kB. Kleinere Werte werden ohne Fehlermeldung angenommen,
aber nicht berücksichtigt.
Monate Logdaten
Hier kann eingestellt werden, wie viele Monate bei Aufruf der Logdaten
automatisch geladen werden, wobei immer mindestens die letzten 6 Monate
geladen werden.
Sichern
Hier kann die automatische Datensicherung auf Diskette aktiviert
werden, so dass geänderte Systemdateien in einem
einstellbaren Zeitintervall in das Sicherungsverzeichnis, üblicherweise
die Diskette "a:" geschrieben werden. Das Zeitintervall in Minuten wird
im Feld neben der Option eingegeben, das Sicherungsverzeichnis wird
über die Basiskonfiguration festgelegt. Damit ist
sichergestellt, daß bei einem Ausfall des Computers keine Daten
verloren gehen, da mit dieser Diskette der Stand zum Zeitpunkt
des Ausfalls wiederhergestellt werden kann. Dies ist besonders
wichtig in Bezug auf die Magnetkartenkonten der Personendaten, da
in dieser Datei normalerweise mehrere tausend Euro Kundendebit
verwaltet werden. Da ein Verlust dieser Daten zum Konkurs des
Sonnenstudios führen
kann, empfehlen wir, diese Diskette möglichst jeden Abend
auszutauschen und nicht in der Nähe des Computer zu lagern.
Falls der Computer gestohlen wird, läßt er sich, im Gegensatz
zu den Kundendaten, innerhalb weniger Stunden ersetzten.
Es wird daher dringend davon
abgeraten diese Option zu deaktivieren!
Bussystem
Hier wird das vorhandene Bussystem eingestellt. "CRC" ist das neue
Bussystem, mit erweiterter Adressierung, zusätzlichen Funktionen und
einer besonders sicheren CRC-Prüfsumme, dagegen handelt es sich bei
"RLC" um die erste Version des Bussystems mit weniger Funktionen und
einer etwas schwächeren RLC-Prüfsumme. Mit "Demo" wird ein Bussystem
mit
Kabinen simuliert, mit "Aus" wird gar kein lokales Bussystem
erzeugt, was z.B. für Netzwerksysteme oder Büroarbeitsplätze sinnvoll
sein kann.
Socket Ports
Hier wird der TANtec-Port eingestellt, über den sich die Module mit dem
Server verbinden. Die Nummer "10010" sollte nur bei Konflikten mit
einer anderen Software geändert werden, da eine andere Nummer jedem
einzelnen Modul beim Start als Parameter übergeben werden müßte. Mit
"HKC 2400" und "Soft&Easy" können zusätzliche Ports für
Fremdanbieter freigeschaltet werden, die die TANtec-Hardware mit
eigenen Programmen ansteuern.
Autostart Oberfläche
Normalerweise verschwindet der TANtec-Server nach Programmstart in der
Taskleiste und die Studiooberfläche muß separat gestartet werden. Mit
dieser Option fährt der Server automatisch die Studiooberfläche hoch,
so dass z.B. ein Automat direkt benutzbar ist.
Theke mit Verkaufsdialog
Das Programm kann entweder auf einem TANtec-Automaten mit
Zahlungsgeräten, oder auf einer Thekensteuerung betrieben
werden. Bei der Einstellung als "Theke" werden auf
der Kundenoberflächen zusätzliche Schalter für den
Artikelverkauf eingeblendet und der Mauszeiger wird angezeigt.
Außerdem wird das Verkaufs-Modul zusammen mit der Oberfläche gestartet,
so dass für den Barverkauf automatisch der Verkaufsdialog zur Verfügung
steht. Bei einem Automaten muß dieses Modul nicht unbedingt genutzt
werden und wird daher auch nicht immer in den Speicher geladen
Kasse automatisch öffnen
Wenn diese Option aktiviert ist, geht die Kassenschublade
automatisch auf, sobald eine Besonnung oder eine Aufwertung
eingegeben, bzw. der Verkaufsdialog gewählt wurde. Ansonsten muß die
Kasse über die Kassenschalter auf der
Oberfläche, bzw. im Verkaufsdialog geöffnet werden.
Zweiter Arbeitsplatz
Mit dieser Option kann der Start eines zusätzlichen Kundenfensters
aktiviert werden. Mit einer Dual-Head-Grafikkarte kann dieses
zusätzliche Fenster als Studioübersicht, oder als Fenster für einen zusätzlichen
Arbeitsplatz verwendet werden, so dass z.B. mit zusätzlicher
USB-Maus und USB-Tastatur ein Automat zusätzlich die
Eingabemöglichkeiten einer Thekensteuerung anbietet.
Server bei Start anzeigen
Diese Option ist vorwiegend für Büroarbeitsplätze ohne Kundenfenster
gedacht, so dass der Server nach dem Start nicht ausgeblendet wird,
sondern z.B. direkt für den Aufruf der Auswertung zur Verfügung steht.
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