Server Systemansicht
Mit
dem Menüschalter (siehe Bild rechts), durch Aufruf des Menüs [Bearbeiten] -> [System]
oder wenn der Server beim Start einen Fehler erkennt, wird die oben
gezeigte
Systemansicht ausgeklappt. Diese Systemansicht ist in vier Teilbereiche
unterteilt, die über Karteireiter mit Mausklick links angewählt werden
können, oder indem die Schalter [ >> ] neben "Dateisystem",
"Netzwerk" oder "Bussystem" angeklickt werden.
[Beenden] [Ausblenden]
Diese beiden Schalter haben alle
Teilbereiche der Systemansicht gemeinsam. Mit [Beenden] wird der Server
beendet, ohne dass der PC heruntergefahren wird. Mit [Ausblenden] wird der Server dagegen
in den Hintergrund verschoben und erscheint nur noch als Icon in der
Systray.
[ Übersicht ]
In der obenstehenden Übersicht zeigen
drei "Leuchtdioden" den aktuellen Status der Serverfunktionen an. Bei
grüner Leuchtdiode ist die entsprechende Funktion fehlerfrei, bei gelb
ist die Funktion nicht bereit, ein Start ist jedoch noch möglich oder
im Gange. Bei den Dateien bedeutet gelb, dass geänderte Dateien
existieren, die noch nicht gesichert sind. Rot ist ein schwerer
Fehler, der vom Benutzer bearbeitet werden muß. Die drei LEDs verweisen
auf die entsprechenden Karteireiter, wenn also z.B. die LED
"Dateisystem" rot ist, muß auf den Karteireiter "Dateisystem" geklickt
werden, um den Fehler genauer zu untersuchen, bzw. zu beheben. Der
Schalter
[ System ] ruft
die Systemeinstellungen auf, in der Liste
Meldungen
werden Fehlermeldungen und allgemeine Programmnachrichten
angezeigt. Der Inhalt dieser Liste wird nicht gespeichert, sondern sie
zeigt immer nur die aktuellen Ereignisse an.
[Hilfe]
Aufruf dieses Hilfetextes
[System]
Aufruf der Systemeinstellungen,
Alternative zu [Optionen] -> [System]
[Entf]
Eintrag aus der Meldungsliste löschen
[Clear]
Alle Meldungen löschen
Dateisystem
Im Dateisystem werden alle Dateien angezeigt, die dem Server
bekannt sind und über den Server abgerufen werden können. Die Dateien
werden mit ihrer Studionummer, ihrem Namen und dem aktuellen Zustand
angezeigt. Die Datei
"tt_Texte" mit der Nummer Null wird von allen Studios verwendet und
befindet sich nicht im Datenverzeichnis, sondern im
Programmverzeichnis. Wenn mit der Maus eine
Zeile angeklickt wird, im Beispiel die erste Zeile mit "Stud_Prs", dann
werden in der rechten Liste Detailinformationen dieser Datei angezeigt
und Schalter mit Funktionen freigegeben, die auf diese Datei angewendet
werden können.
Die Schalter werden nur aktiviert, wenn sie auf die aktuelle Datei
anwendbar sind und haben folgende Funktion:
[Backup]
Mit diesem Schalter wird ein
"Backup-Modus" eingeschaltet und in der linken Liste die vorhandenen
Backup-Dateien der ausgewählten Datei angezeigt. Nun kann mit [Laden]
eine
ältere Version dieser Datei geladen werden, z.B. um grobe Eingabefehler
rückgängig zu machen, oder eine zerstörte Datei wieder herzustellen.
[Anlegen]
Mit diesem Schalter kann eine nicht
vorhandene Datei neu angelegt werden. Bei der Neuanlage eines
kompletten Studios muss die Datei "Stud_Kfg" zuerst
angelegt werden, weil dabei die sechsstellige Systempin des jeweiligen
Studios abgefragt wird, die für die Einrichtung weiterer Dateien
benötigt wird. Diese Zahl muß unbedingt korrekt eingegeben werden, da
sonst die Magnetkarten nicht richtig ausgewertet werden, die Nummern
also nicht stimmen. Alle anderen Dateien können dann nacheinander mit
diesem Schalter erzeugt werden.
[Laden]
Mit diesem Schalter kann im
"Backup-Modus" (Backup-Schalter mit gelber Markierung an) eine ältere
Version der aktuellen Datei geladen werden, sobald die entsprechende
Zeile in der Liste ausgewählt wurde.
[Speichern]
Die ausgewählte Datei auf die
Festplatte schreiben, z.B. sofortiges Speichern von Änderungen oder
Speichern einer geänderten Texttabelle. Die Datei "tt_Texte" schreibt
Änderungen nämlich nicht automatisch auf die Festplatte, sondern muß
von Hand abgespeichert werden, wenn die Texttabellen geändert wurden.
[Konvertieren]
Dieser Funktion trägt in die
ausgewählte Datei die aktuelle Studionummer ein, so dass die Datei
eines anderen Studios übernommen werden kann.
Netzwerk
Hier werden die aktuellen Netzwerkverbindungen des Servers
angezeigt. Im Beispiel sind drei Clienten verbunden - ein Kundenfenster
("Fensterdatei"), der Verkaufsdialog (Verkauf) und die Personendatei.
Da die
Module auch weiterlaufen, wenn die zugehörigen Dialoge geschlossen
sind, können sie nur beendet werden, indem der gesamte Server beendet
wird, oder indem eine Verbindung markiert und mit dem Schalter [Trennen] getrennt wird. Dabei muß beachtet werden, dass das Modul
unmittelbar beendet wird, ohne dass geänderte Daten gespeichert werden.
In der Liste "Vorgänge" werden
alle eingehenden Befehl der Clienten zur Kontrolle angezeigt. Diese
Vorgänge werden aber nur eingetragen, während die Systemansicht
geöffnet ist, um im Normalbetrieb einen Überlauf dieser Liste zu
verhindern. Um einzelne Vorgänge besser verfolgen zu können, kann die
Liste mit dem Schalter [Clear]
gelöscht werden, so dass man die Folgen einzelner Vorgänge, z.B. einer
Besonnung mit Kontoänderung, einfacher zuordnen kann. Mit dem Schalter [Netzwerk] werden die
Netzwerkeinstellungen des Servers geöffnet.
Bussystem
Auf dieser Seite wird der aktuelle Zustand des Bussystems
angezeigt, über das die TANtec-Hardware mit der Serversoftware
verbunden ist. Anders gesagt zeigt die Liste "Controller" einen
Überblick über alle vorhandenen Geräte.
Port
Unter Port wird die serielle
Schnittstelle eingestellt, über die die TANtec-Hardware angeschlossen
wurde. Normalerweise ist das der Port "COM1" oder "COM2", in seltenen
Fällen können auch höhere Nummern vorkommen (bis "COM12"). Die
"Leuchtdiode" neben der Porteinstellung zeigt den aktuellen Zustand an:
- "Grün" zeigt an, dass der Port erfolgreich geöffnet werden konnte
und die TANtec-Hardware erkannt wurde. Zu diesem Zweck wird ein Pin des
Com-Ports abgefragt, an dem eine Spannung anliegt, wenn die Hardware
angeschlossen, eingeschaltet und mit Strom versorgt ist.
- Bei "Gelb" konnte zwar der Port geöffnet werden, es wurde aber
kein Spannungssignal der Hardware entdeckt, so dass diese entweder
keinen Strom hat, defekt ist, oder nicht richtig angesteckt wurde.
- Bei "Rot" konnte der Port nicht geöffnet werden, in diesem Fall
ist er entweder von einem anderen Programm belegt (z.B. eine andere
Instanz der Studio-Software, einer Maus oder ähnliches), oder ein Port
mit der angegebenen Nummer ist im System gar nicht vorhanden.
Schublade
melden
Diese
Option
muß
aktiviert
sein,
damit
der Zustand des Kassenschalters
weitergeleitet wird und der Verkaufsdialog automatisch zusammen mit der
Kassenschublade schließt. Dieses automatische Schließen kann hier also
deaktiviert werden, besonders für den Fall eines defekten
Kassenschalters
Impulslänge
Mit diesem Wert wird die Länge des
Kassenimpulses vorgegeben. Wenn die Kassenschublade nicht richtig
öffnet, oder der Magnet zu lange angezogen bleibt, so dass sich die
Schublade nicht direkt wieder schließen lässt, muß dieser Wert geändert
werden - der Öffnungsmagnet bleibt für höhere Werte länger angezogen.
Mit dem Schalter [Kassenpuls testen] kann
der
aktuell
angezeigte
Wert
direkt
ausprobiert
werden. Grundsätzlich
ist zu beachten, dass dieser Wert für DOS-Systeme (Win98, WinME)
wesentlich höher sein muß, als für Windows-NT (NT 4.0, Win2000, WinXP,
WinVista) - die "25" im Beispiel sind der empfohlene Wert für
NT-Systeme, andernfalls sollte ein Wert von etwa "100" ausprobiert
werden.
Controller
In dieser Liste werden alle Geräte
angezeigt, die am Bus erkannt wurden. Neue Geräte melden sich
selbsttätig an. Der aktuelle Status wird durch die farbige Leiste vor
der Controllernummer angezeigt:
- "Grün" zeigt eine erfolgreiche Verbindungsaufnahme und
Initialisierung an - das Gerät ist betriebsbereit.
- "Gelb" zeigt ein Gerät an, das nicht initialisiert werden konnte,
also keine Verbindung mit dem Bussystem hat.
- "Rot" zeigt einen Hardwarefehler an, oder eine Verbindung, die
einmal bestand und dann unterbrochen wurde.
- "Blau" zeigt an, dass dieses Gerät zwar im Netzwerk aktiv, aber
nicht am lokalen PC angeschlossen ist.
Sobald ein Controller angeklickt wird, erscheint ein Fenster mit den
entsprechenden Konfigurationsmöglichkeiten. Hier wird also die
angeschlossene Hardware konfiguriert, z.B. die Kanäle der Münzprüfer/
Notenleser, die Eingänge des Audioverteilers usw.
Mit dem Schalter
[Entfernen]
kann der aktuell
ausgewählte Controller aus dem Bussystem gelöscht werden. Nach dem
Löschen wird der Controller erst wieder erkannt, wenn er nach einem
Spannungsreset wieder mit dem Bussystem verbunden wird und sich neu
anmeldet.
Die Nummer in der zweiten Spalte, hier "1", gibt die Station an, von
der die Hardware erkannt wurde. Wenn sich z.B. ein Studio über zwei
Etagen erstreckt und in jeder Etage eine Netzwerkstation steht, können
die Sonnenbänke an den jeweils naheliegenden PC angeschlossen werden.
Auf der Station im Erdgeschoß werden dann die Terminals im oberen
Stockwerk mit der entsprechenden Stationsnummer und einer blauen
Kennung dargestellt, auf der Station im oberen Stockwerk werden die
Terminals des Erdgeschoß mit der entsprechenden Stationsnummer und blau
markiert dargestellt.
Vorgänge
Sobald
die
Option
[Protokoll]
angekreuzt wird, erscheinen in dieser Liste alle Busvorgänge bis zur
angegebenen Anzahl von Max.
Zeilen. Bei Programmende wird die Option wieder gelöscht, diese
Liste hat also nur den Sinn, bestehende Fehler besser zu
diagnositizieren.
[ Software ] [ TANtec Server ]