Port-Forwarding und DynDNS-Adressenvergabe mit dem Speedport 500V
Als Beispiel für die Einrichtung einer Internet-Verbindung
für Fernvernetzung oder Fernwartung von PCs nachfolgend einige
Bildschirmfotos des Speedport 500V. Der Speedport 500V steht als
Beispiel
für einen beliebigen Router, anhand der Bildschirmfotos
können ähnliche Menüpunkte anderer Router identifiziert
werden, siehe z.B. Fritzbox.
Voraussetzung ist ein Router, der mit den Zugangsdaten eines Providers
konfiguriert ist und eine Verbindung zum Internet aufbauen kann. Das
ist z.B. der Fall, wenn über den Router mit einem Browser auf das
Internet zugegriffen werden kann.
Das Menü des Routers wird normalerweise mit einem Browser
angezeigt, z.B. dem Internet-Exporer oder dem Firefox. Der Router kann
normalerweise unter der
IP-Adresse des lokalen Gateway erreicht werden, da sich ein Router
unter dieser Adresse im Netzwerk anmeldet. Um die Adresse abzufragen,
muss eine MS-DOS-Eingabeaufforderung aufgerufen werden
(z.B. [Start] -> [Programme] -> [Zubehör] ->
[Eingabeaufforderung]) und der Befehl "ipconfig" eingegeben werden. Der
Befehl zeigt die lokale Netzwerkkonfiguration an, darunter die Nummer
des Gateway, z.B. wäre der Router bei der Angabe "Standardgateway
. . . . . : 172.16.1.1" durch Eingabe der Adresse "http://172.16.1.1"
aufrufbar.
Der erfolgreiche Aufruf der Router-Einstellungen führt
normalerweise als erstes zu einer Passwort-Abfrage. Wenn dieses
Kennwort nicht vom Benutzer geändert wurde, ist meistens ein
Vorgabepasswort im Handbuch angegeben, oder kann im Internet gesucht
werden. Nach der Anmeldung gelangt man auf folgende Startseite, bei der
die Menüpunkte "STATUS -> Übersicht" und "KONFIGURATION
-> Netzwerk" benötigt werden. Mit "STATUS -> Übersicht"
kann die allgemeine Funktionsfähigkeit des Routers
überprüft und die aktuelle IP-Adresse ermittelt werden.

In der Übersicht sieht man, das dieser Router kein Dynamisches DNS
benutzt (statt dessen wurde hier eine statische IP-Adresse verwendet)
und dass drei "NAT & Portregeln" eingerichtet sind - um die
Einrichtung dieser Port-Weiterleitungen für Fernwartung und die
TANtec-Software geht es hier.

Aufruf des Untermenüs "Netzwerk -> NAT & Portregeln":

Aufruf des Untermenüs "Netzwerk -> NAT & Portregeln ->
Port-Weiterleitung", hier werden drei freigegebene Ports angezeigt -
einen OpenVPN-Zugang zum Rechner "Server", einen Fernwartungszugang zum
Rechner "Leitung" und einen TANtec-Zugang für ein Studioprogramm
auf dem Rechner "Server".

In diesem Beispiel ist die Einrichtung für die Port-Weiterleitung
des Studioprogramms "tt_Server" zu sehen. Unter dem Namen "TANtec" wird
der TCP-Port "10010" auf den Rechner "Server" weitergeleitet.

DynDNS-Service
Abschließend noch einen Blick auf die DynDNS-Einrichtung unter
"Netzwerk -> Dynamisches DNS". Hier können bei Bedarf die
Zugangsdaten zu einem DynDNs-Konto
eingetragen werden, so dass der
Router im Internet unter einem festen Namen zu erreichen ist.

[ Netzwerk ] [ Fritz!Box-Einrichung
] [ DynDNS-Accout
]