Port-Forwarding und DynDNS-Adressenvergabe mit der Fritzbox

Als Beispiel für die Einrichtung einer Internet-Verbindung für Fernvernetzung oder Fernwartung von PCs nachfolgend einige Bildschirmfotos der Fritz!Box. Die Fritz!Box steht als Beispiel für einen beliebigen Router, anhand der Bildschirmfotos können ähnliche Menüpunkte anderer Router identifiziert werden, siehe z.B. Speedport.

Voraussetzung ist ein Router, der mit den Zugangsdaten eines Providers konfiguriert ist und eine Verbindung zum Internet aufbauen kann. Das ist z.B. der Fall, wenn über den Router mit einem Browser auf das Internet zugegriffen werden kann.

Das Menü des Routers wird normalerweise mit einem Browser angezeigt, z.B. dem Internet-Exporer oder dem Firefox. Wenn bekannt, kann der Name des Routers angegeben werden, wie im Beispiel "http://fritz.box/", der Router kann aber normalerweise auch unter der IP-Adresse des lokalen Gateway erreicht werden.  Um die Adresse abzufragen, muss eine MS-DOS-Eingabeaufforderung aufgerufen werden (z.B. [Start] -> [Programme] -> [Zubehör] ->  [Eingabeaufforderung]) und der Befehl "ipconfig" eingegeben werden. Der Befehl zeigt die lokale Netzwerkkonfiguration an, darunter die Nummer des Gateway, z.B. wäre der Router bei der Angabe "Standardgateway . . . . . : 172.16.1.1" durch Eingabe der Adresse "http://172.16.1.1" aufrufbar.

Der erfolgreiche Aufruf der Router-Einstellungen führt normalerweise als erstes zu einer Passwort-Abfrage. Wenn dieses Kennwort nicht vom Benutzer geändert wurde, ist meistens ein Vorgabepasswort im Handbuch angegeben, oder kann im Internet gesucht werden.



Nach der Anmeldung kommt man in ein Startmenü mit einer Übersicht der aktuellen Informationen. Erwähnenswert ist hier die Internet IP-Adresse (im Beispiel 91.33.41.150) unter der dieser Router im Internet angemeldet ist und von anderen Rechnern erreicht werden kann. Der Router ist also funktionsfähig und mit dem Internet verbunden.

Die ganz unten im angezeigten "aktivierten Komfortfunktionen" Portfreigabe und DynamicDNS sollen in den nachfolgenden Beispielen eingerichtet werden. Die angezeigte DynDNS-Adresse ".dnsalias.com" ist eine unvollständige Teiladresse - der erste Teil wurde gelöscht, damit das entsprechende Studio nicht zum Ziel von Experimenten wird. Alle entsprechenden Informationen, wie z.B. auch die Rufnummern der Internettelefonie, wurden in den nachfolgenden Fenstern anonymisiert.



Um die Einstellungen zu ändern muss von ( Startmenü ) auf  ( Einstellungen ) umgeschaltet werden:



Unter ( Einstellungen ) findet sich im Menü der Unterpunkt "Erweiterte Einstellungen":



In den "Erweiterten Einstellungen" wird nun der Unterpunkt "Internet" und dort die "Freigaben" gewählt:



Die in Beispiel gezeigte Portfreigabe öffnet den angegebenen Port zum Internet und leitet diesen Port an den angegebenen Computer weiter. Es handelt sich um den Port 5900 auf dem Computer "a2e2", also um die Weiterleitung auf einen VNC-Server zur Fernwartung. Über die IP-Adresse der Routers im Internet kann nun der Rechner ferngesteuert werden, es ist für die Sicherheit daher wichtig, dass hier ein sicheres Passwort verwendet, oder der VNC-Server nur bei Bedarf gestartet wird.

Bei Studios mit Fernvernetzung oder Fernabfrage muss an dieser Stelle auch der TANtec-Port weitergeleitet werden, damit die Studiosoftware aus dem Internet erreichbar ist.



DynDNS-Service

Da sich bei jeder neuen Verbindungsaufnahme des Routers, die vom Provider oft innerhalb von 24 Stunden mindestens einmal erzwungen wird, die IP-Adresse des Sonnenstudios ändert, wird der DynDNS-Service verwendet, bei dem sich die Fritz!Box bei jeder Einwahl neu anmeldet und die aktuelle Adresse unter einem Namen hinterlegt.



Hier wurde der Dynamic-DNS-Anbieter "http://www.dyndns.com/" verwendet. Bei diesem Anbieter muss vorher ein Konto mit Domainname, Benutzername und Kennwort eingerichtet werden (z.B. unter "Free Dynamic DNS", bitte beachten Sie die Bedingungen des Serviceanbieters). Im Beispiel heißt die Domain, unter der das Studio von da an im Internet erreichbar ist, "alias.dnsalias.com" und mit Benutzername und Kennwort meldet sich die Fritz!Box an, um die IP-Adresse zu hinterlegen.

Von nun an kann das Studio im Internet unter dem festen Namen "alias.dnsalias.com" angesprochen werden, um z.B. mit einem VNC-Clienten eine Fernwartung auszuführen, oder um eine Verbindung zur Studiosoftware herzustellen.

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