Häufig gestellte Fragen
PC tauschen und Studiosoftware auf neuen PC
kopieren/installieren
Die Kundenoberfläche mit
den Sonnenbänken startet nicht, statt dessen wird
eine Fehlermeldung "Datei kann nicht geöffnet werden"
angezeigt, bzw. es erscheint nur das Hauptmenü mit einem rot
blinkenden "Lämpchen" bei "Dateisystem"
Beim Start der Software sind plötzlich alle Kabinen verschwunden
Die Auswertung funktioniert plötzlich nicht mehr, es erscheint eine Fehlermeldung "Programm nicht gefunden"
Betrieb der Software
mit einem eingeschränkten Benutzerkonto
Fehlermeldungen
allgemein
Fehlerhafte
Com-Schnittstelle
Fehler beim
Einlesen der Magnetkarte
Die Kundenoberfläche mit den Sonnenbänken startet nicht, statt dessen
wird eine Fehlermeldung "Datei kann nicht geöffnet werden" angezeigt,
bzw. es erscheint nur das Hauptmenü mit einem rot blinkenden "Lämpchen"
bei "Dateisystem"
Dieser Fehler tritt normalerweise in Folge eines Stromausfalls, bzw.
Abschaltens des PCs ohne Herunterfahren auf, sehr selten in Folge eines
Programmabsturzes und zeigt an, dass wichtige Systemdateien gar nicht,
oder unvollständig auf die Festplatte geschrieben wurden. Dieses
Problem kann leider auf der Softwareseite nicht verhindert werden, da
das verzögerte Schreiben offener Dateien eine Funktion des
Betriebssystems oder sogar der Festplatte ist. Besonders häufig
ist in der Version 3.x die Fehlermeldung "die Versionsnummer 0
ist nicht bekannt", die daraus resultiert, dass die Datei zwar schon
angelegt wurde, aber noch leer ist (Inhalt "0"). In der Fehlermeldung
wird immer der Name der defekten Datei angegeben, z.B. "Stud_Prs.sys",
die wie nachfolgend beschrieben wieder hergestellt werden muss.
Von allen Systemdateien werden
Backups der letzten Versionen gehalten (normalerweise die 50 letzten
Änderungen, die Anzahl ist aber einstellbar), so dass die defekte
oder fehlende Datei durch die vorhergehende Version ersetzt werden kann
und nur die letzten Änderungen verloren gehen. Beim Erstellen der
Backupdateien wird die Endung der Originaldatei geändert, z.B.
"Stud_Prs.sys" in "Stud_Prs.005", wobei normalerweise die Endungen
".001" bis ".050" verwendet werden. Sehr wichtig ist dabei, dass die
Reihenfolge der Dateien vom Datum abhängt, nicht von der Nummer
der Endung - die aktuellste Backupdatei kann also irgendwo in der Mitte
liegen und z.B. die Nummer ".021" haben, wobei die Nummer ".022" dann
das älteste existierende Backup darstellt. Nach dem nächsten
Backup wäre in diesem Beispiel die aktuellste Datei die Nummer
".022" usw. die Nummern stellen also nur die einzelnen Speicherstellen
eines "Ringpuffers" dar, der immer im Kreis mit der jeweils neuesten
Version überschrieben wird.
Problem beheben
Version 3.x: Zuerst sollte die Software beendet werden. Die
Backupdateien finden sich im Verzeichnis "c:\TANtec\Backup" und als
erstes muss anhand des Datums die aktuellste Version der defekten
Systemdatei herausgesucht werden. Diese wird dann in das Verzeichnis
"c:\TANtec\System" kopiert, in dem die Systemdateien enthalten sind.
Nun muss die defekte Datei gelöscht werden und bei der
herüberkopierten Datei die Endung von der Ringpuffernummer auf
".sys" geändert werden. Danach kann die Software neu gestartet
werden und sollte für die wieder hergestellt Datei keinen Fehler
mehr anzeigen, es kann aber passieren, dass weitere Dateien defekt
sind, so dass dieser Vorgang wiederholt werden muss, bis die Software
wieder normal startet.
Version 4.x: Hier kann die Wiederherstellung der defekten Datei direkt
mit Hilfe der Software erfolgen. Bei einer fehlerhaften Datei gilt das
gesamte Dateisystem als fehlerhaft und die Clienten des Hauptprogramms
werden nicht gestartet, wobei sich das Hauptprogramm automatisch mit
geöffneter Systemansicht anzeigt. Hier muss auf den Karteireiter
"Dateisystem" gewechselt werden, wo die defekte Datei in der Liste
aller Systemdateien angezeigt wird. Sie muss nun per Maus
ausgewählt werden und mit dem Schalter [Backup] können danach
die vorhandenen Sicherheitskopien nach Datum geordnet angezeigt werden.
Nun muss normalerweise nur die erste Datei ausgewählt und danach
mit dem Schalter [Laden] wieder hergestellt werden. Wenn das
Dateisystem wieder vollständig ist, sollte das Programm beendet
und vom Desktop aus neu gestartet werden. Bitte beachten Sie den
nachfolgend geschilderten Sonderfall, der die Datei "Stud_Bus.sys"
betrifft. In sehr seltenen Fällen kann es passieren, dass man
mehrere Versionen zurück gehen muss, bis eine fehlerfreie Datei
gefunden wurde.
Beim Start der Software sind plötzlich alle Kabinen verschwunden
Hier handelt es sich um einen Softwarefehler der Versionen 4 bis 4.3,
der aber nur selten in Folge einer Störung des Bussystems oder der
Stromversorgung auftritt und in der Version 4.4 behoben wurde. Wie im
vorhergehenden Artikel geschildert, muss auch hier eine Backup-Datei
wieder hergestellt werden (die Datei "Stud_Bus.sys"), allerdings mit
der Besonderheit, dass mehrere defekte Versionen dieser Datei
existieren können. In der Liste der Backup-Dateien erkennt man das
normalerweise an der letzten Spalte, die die Dateigröße
anzeigt - hier lässt sich ein Sprung in der Dateigröße
feststellen, bei dem die Datei kleiner wird und vor dem mehrere
größere Dateien mit der gleichen Dateigröße
existieren. Eine dieser Dateien sollte zur Wiederherstellung verwendet
werden, wobei es möglich ist, dass auch die ersten Dateien vor dem
Sprung schon defekt sind. Hier müssen ggf. mehrere Versionen
ausprobiert werden. Da das Bussystem nur einmalig beim Programmstart
initialsiert wird, erfordert die Wiederherstellung dieser Datei
zwingend einen Neustart des Programms.
Die Auswertung funktioniert plötzlich nicht mehr, es erscheint eine Fehlermeldung "Programm nicht gefunden"
Bei allen Versionen der TANtec-Software kann es vorkommen, dass
plötzlich die Auswertung nicht mehr angezeigt wird und die oben
genannte Fehlermeldung erscheint. Das liegt daran, dass die
Auswertungen vor der Anzeige als Datei in ein Verzeichnis geschrieben
werden und nach einigen Jahren die maximale Anzahl von Dateien erreicht
ist, die in diesem Verzeichnis gespeichert werden können. Die
aktuelle Datei kann dann nicht mehr geschrieben werden und der Aufruf
des Programms zur Anzeige (üblicherweise ein Browser) scheitert,
wobei die (bis zur Version 4.4) falsche Fehlermeldung ausgegeben wird.
Problem beheben
Zur Problembehebung müssen die alten Auswertungen gelöscht
werden, wobei zu diesem Zweck in allen Programmversionen
Menüpunkte existieren, eine Löschung "von Hand" also nicht
nötig ist:
Versionen 3.x: [Hauptmenü] -> [Verwalten] -> [Dateien Artikel] -> [Abrechnungen löschen]
Als Besonderheit werden in dieser Version die Dateien in den Papierkorb
verschoben und es ist ratsam, vor dem Löschen die Bestätigung
des Löschens zu deaktiveren, da ansonsten jede einzelne Datei
bestätigt werden muss. Gegebenenfalls müssen die Dateien
tatsächlich "von Hand" gelöscht werden. Da sich diese Dateien
im Basisverzeichnis "c:\TANtec" befinden, muss dabei darauf geachtet
werden, dass bei dieser Operation keine Verzeichnisse gelöscht
werden, die für den Betrieb des Studios notwendig sind.
Versionen 4.x: [ Hauptmenü] -> [Statistik]
-> [Dateien] -> [Auswertung] und [Alle markieren] ->
[Löschen]
Als Besonderheit besteht ab der Version 4.4 im Menü
[Hauptmenü] -> [Statistik] -> [Dateien] die
Möglichkeit, eine automatische Löschung dieser Dateien zu
aktivieren.
In jedem Fall ist zu berücksichtigen, dass das Löschen
von mehreren tausend Dateien zeitaufwändig ist und das Programm
nicht etwa abgestürzt ist, sondern man schon etwas warten muss,
bis die Löschung abgeschlossen ist.
Wie kann ich
die TANtec Software unter einem eingeschränkten Benutzerkonto laufen
lassen?
Wenn die TANtec Software mit Anmeldung an ein eingeschränktes
Benutzerkonto ausgeführt wird, funktioniert sie nicht mehr, weil sie
geänderte Dateien nicht mehr abspeichern und überschreiben kann. Daher
müssen dem eingeschränkten Benutzerkonto die vollen Zugriffsrechte für
das Studioverzeichnis gegeben werden. Zu diesem Zweck existiert das
Befehlszeilenprogramm "cacls", mit dem Administratoren Verzeichnisse
für Benutzer sperren und freigeben können.
Beispiel:
Gegeben sei ein eingeschränktes Benutzerkonto mit Namen "TANtec Sonnen"
im Studio mit der Studionummer "1007". Das Studioverzeichnis hat
damit entweder den Namen "c:\TANtec\tt_1007", oder bei Systemen mit
einem Update auf die Version 4.0 "c:\TANtec_4\tt_1007". Für die
Änderung ist ein Administratorkonto aktiv und das eingeschränkte Konto
wurde vollständig abgemeldet.
Für die Eingabe der Befehlszeile sollte die Eingabeaufforderung unter
[Start] -> [Programme] -> [Zubehör] -> [Eingabeaufforderung]
aufgerufen werden, damit die Ausgaben der Kommandozeile kontrolliert
werden können. Mit dem Befehl
cacls
c:\TANtec\tt_1007 /t /e /g "TANtec Sonnen":F
kann das
Studioverzeichnis nun für die Benutzung durch das eingeschränkte Konto
frei gegeben werden. Der Befehl sollte sorgfältig und richtig
eingegeben werden und zeigt nach der Bestätigung durch die Eingabetaste
die Änderung der vorhandenen Unterverzeichnisse und Dateien an. Wenn
keine Liste freigegebener Verzeichnisse und Dateien durchläuft, stimmt
etwas mit der Eingabe nicht und die folgende Syntax sollte überprüft
werden, ansonsten kann das Studioverzeichnis jetzt von der Software
benutzt werden.
Syntax: Auf den Befehl "cacls" folgt mit einem Leerzeichen getrennt das
Verzeichnis, für das die Zugriffsrechte geändert werden sollen, hier
"c:\TANtec\tt_1007". Die Parameter "/t" "/e" und "/g" werden ebenfalls
durch Leerzeichen getrennt eingegeben. Der Name "TANtec Sonnen" des
eingeschränkten Benutzerkontos muss in Anführungszeichen eingeschlossen
sein, da er ein Leerzeichen enthält. Unmittelbar an den Namen
anschließend folgt ":F" zur Freigabe des Vollzugriffs auf dieses
Verzeichnis.
Anmerkung: Da die Software abwärtskompatibel bis Windows 98 sein soll,
wurde auf eine Verwaltung der Zugriffsrechte durch die Software
verzichtet, da diese erst ab Windows 2000 möglich ist.
Das
TANtec-System hat eine Fehlermeldung angezeigt und funktioniert nicht
richtig. Was sollen wir jetzt tun?
Das können wir leider nicht sagen, bevor wir den genauen Text der
Fehlermeldung wissen. Es gibt hunderte von Möglichkeiten für eine
Fehlermeldung und manchmal müssen wir den genauen Text der Meldung in
der
Software suchen, um herauszufinden, was da schief gegangen sein kann.
Eine der häufigeren Fehlermeldungen ist "Schwerer Systemfehler bei
Datei c:\TANtec\System\Stud_Log.sys". In diesem Fall ist das Systemlog
kaputt gegangen (z.B. Fehler beim Abspeichern) und kann einfach
gelöscht und neu angelegt werden. Wenn es sich aber z.B. um die
"Stud_Prs.sys" mit den ganzen Personendaten handelt, muss die Datei aus
dem Backup-Puffer wiederhergestellt werden. Der kleine Unterschied von
drei Buchstaben "Prs"/"Log" erfordert also eine komplett
unterschiedliche Vorgehensweise bei der Problembehebung.
Problem beheben
Fehlermeldungen nicht einfach wegdrücken, sondern aufmerksam lesen und
am besten aufschreiben. Nicht herumbasteln, sondern lieber gleich bei
uns nachfragen - das kann viel Zeit und Mühe ersparen, unter Umständen sogar einen Datenverlust verhindern. Die
Hotline-Nummer ist 0171 - 67 88 1 99,
wenn Sie uns auf der Nummer nicht direkt erreichen, bitte etwas
abwarten, wir rufen zurück. Mit einer kurzen Problembeschreibung auf
dem Anrufbeantworter kann der Anruf möglicherweise auch schon passend
vorbereitet werden.
Womit hängt es zusammen, wenn auf einer 2
Wochen alten Kundenkarte "Magnetkarte-Paritätsfehler"erscheint?
Die Kundennummer wird bei der Codierung auf den Magnetstreifen der
Kundenkarte geschrieben, also sozusagen "draufmagnetisiert". Wenn der
Magnetkartenleser diese Karte einliest, wird diese Codierung mit
mehreren Methoden auf Richtigkeit überprüft, wobei in diesem Fall die
"Paritätsprüfung" fehl schlug, weitere mögliche Fehler sind "Überlauf"
oder "RLC". Beim Automaten gibt es noch die Meldung "Magnetstreifen
nicht gefunden", das liegt aber daran, dass die Karte nur falsch herum
eingegeben wurde.
Bei einem solchen Schaden wurde die Nummer wieder "wegmagnetisiert",
z.B. indem die Karte mit einem Magneten an den Kühlschrank gepappt
wurde. Es kann sich aber auch um einen mechanischen Schaden wie Kratzer
oder Knicke handeln.
Problem beheben
Zuerst sollte eine neue Magnetkarte vergeben werden, damit der Kunde
auf die Sonnenbank kann. Das kann im Personendialog passieren, indem
man den Kunden z.B. anhand der aufgedruckten Kartennummer sucht, dann
auf den großen rechteckigen "Kartenschalter" drückt, die neue
Magnetkarte eingibt und mit [OK] bestätigt. Beim Automaten, bzw. im
Verkaufsdialog gibt es auch noch einen Schalter "Karte wechseln", wo
man zuerst die alte Nummer und dann die neue Karte oder Nummer eingeben
kann. Danach hat der Kunde mit der neuen Magnetkarte wieder Zugriff auf
sein altes Besonnungskonto mit den aktuellen Beträgen und Adressdaten.
Wenn die Magnetkarte nur magnetisch beschädigt wurde, ist es möglich,
diese Nummer neu zu schreiben. Bei einer Mindestmenge von 30 Karten,
die sauber und ohne Aufkleber sein müssen, kostet das 50 Ct. pro Karte,
bei einer Lieferzeit zwei bis vier Wochen.
Ich bekomme, wenn
ich die Software starte eine
Fehlermeldung, daß an der COM-Schnittstelle kein Tantecsystem gefunden
wurde.
Die TANtec-Hardware wird über die serielle Schnittstelle mit dem PC
verbunden, die sog. "Com-Ports". Damit die Software kontrollieren kann,
ob die Hardware auch wirklich angeschlossen und betriebsbereit ist,
gibt die Hardware auf einem Pin eine Spannung aus, sobald sie selber
mit der Netzspannung verbunden ist. Wenn die Software dann beim Start
nicht die richtige Spannung vorfindet, die Hardware also nicht aktiv
ist, gibt das System diese Fehlermeldung aus.
Problem beheben
Dieses Problem kann verschiedene Ursachen haben, die alle übeprüft
werden müssen:
- Es kann sein, dass die Hardware keinen Strom hat, weil z.B. der
Stecker heraus gezogen wurde, oder eine Sicherung durchgebrannt ist.
Wenn die Sicherung kaputt gegangen ist, muss das Gerät komplett vom
Netz getrennt werden (Stecker ziehen!) und kann dann aufgeschraubt
werden. In der Schachtel mit den Systemunterlagen werden immer passende
Ersatzsicherungen mitgeliefert.
- Die Sicherung brennt mehrfach durch - in diesem Fall hat
wahrscheinlich ein Kabel irgendwo einen Kurzschluß. Ein Gerätedefekt
ist natürlich auch möglich, aber viel seltener.
- Es kann sein, dass in den Systemeinstellungen die falsche Nummer
des Comports eingetragen ist, die Hardware also z.B. mit COM 2
verbunden ist, während die Software auf COM 1 sucht. Die Nummer COM 0
ermöglicht eine Art "Demo-Modus", in dem keine Hardware benötigt wird.